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Akira Toriyama










Akira Toriyama, geboren am 5. April 1955, gilt neben dem großen Comic-Pionier Osamu Tezuka ("Astro Boy", "Kimba, der weiße Löwe") als einer der beiden populärsten und erfolgreichsten japanischen Zeichner.

Schon als Kind war er von den Comics seiner Heimat, aber auch von amerikanischen Trickfilmen wie Walt Disneys "101 Dalmatiner" begeistert und ließ sich durch sie zum Zeichnen anregen. Da sein Spaß an der kreativen Arbeit seine ganze Jugend durch anhielt, konzentrierte er sich in seiner Ausbildung natürlich auf diesen Zweig und vervollkommnete sein Talent im Design Department der Prefectural Industrial High School.


Nachdem er einige Jahre als Grafiker für eine Werbeagentur gearbeitet hatte, begann er 1977 als Manga-Zeichner für den Verlag Shueisha zu arbeiten. Ein Jahr später erschien im Dezember mit "Wonder Island" seine erste Story in dem Magazin "Shonen Jump", der in den folgenden Jahren zahlreiche kürzere Gag-Comics folgten (u. a. "Today’s Highlight Island" und "Tomato, Girl Detective").


Mit der im Januar 1980 in "Shonen Jump" angelaufenen Serie "Dr. Slump", die bis zum August 1984 fortgeführt wurde, gelang Toriyama sein erstes größeres Erfolgsprojekt. Die humorig erzählte Geschichte über einen erfolglosen jungen Wissenschaftler, der sich einen weiblichen Roboter als Lebensgefährtin baut, wurde ab 1981 auch als TV-Zeichentrickserie in 243 Folgen umgesetzt und führte über lange Zeit die Einschaltquoten-Hitlisten in Japan an. Die Bücher, in denen alle Folgen aus dem Magazin noch einmal gesammelt abgedruckt werden, verkauften sich bis heute rund 30 Millionen mal.


Parallel zu "Dr. Slump" zeichnete Toriyama auch weiterhin verschiedene Kurzgeschichten. Eine von ihnen war "Dragon Boy", erschienen in "Fresh Jump" im August 1983, die als Vorläufer zu dem im November des darauf folgenden Jahres gestarteten Erfolgsepos "Dragon Ball" angesehen werden kann. Die an die alte chinesische Legende vom Affenkönig angelehnte Geschichte um den kleinen Son-Goku, der sich auf die Suche nach den sieben Drachenkugeln macht, startete im November 1984 in "Shonen Jump", sollte zunächst "nur" rund 2000 Seiten umfassen, wurde wegen ihres enormen Erfolges dann aber schließlich bis zum Juni 1995 auf über 7000 Seiten fortgeführt, wobei sich ihr Konzept immer stärker von einer Humorserie mit Actionsequenzen zu einer Abenteuerserie mit Humoreinlagen wandelte.


Dank "Dragon Ball" hat Akira Toriyama heute einen Status erreicht, der nur wenigen Comic-Zeichnern vergönnt ist. Die große Ausstellung "Toriyama, The World", die von 1993 an durch mehrere japanische Städte tourte, lockte über 3,5 Millionen Besucher an. Seine Zeichnungen werden inzwischen auch in den sonst bildenden Künsten wie Monet oder Miró vorbehaltenen Hallen des National Museum of Western Art in Tokio präsentiert. Mit Gründung seiner Firma Bird Studios ("Toriyama" bedeutet übersetzt soviel wie "Berg der Vögel") hat sich der Zeichner bei der Comic-Produktion inzwischen stärker auf den Bereich des Supervisors zurückgezogen, der für die grafische Grundkonzeption neuer Serien verantwortlich zeichnet und deren Umsetzung durch die Studiozeichner überwacht. So war er an den Serien "Dragon Ball Z" und "Dragon Ball GT", die an seinen großen Erfolg anknüpfen, der Produktion von "The New Dr. Slump" und den meisten der nach 1990 für "Shonen Jump", "Fresh Jump" und "V-Jump" entstandenen Kurzgeschichten wie "Go! Go! Ackman" oder "Dub & Peter 1" nur noch in leitender Funktion beteiligt.


Sein letztes Projekt, das nun auch bei Carlsen Comics erscheint, ist die Kurzgeschichte (ein Taschenbuch) von Kajika, einem Jungen, der 1000 Lebewesen das Leben retten muss, bevor er von dem Fluch befreit wird, der ihn dazu verdammt, mit einem Fuchsschwanz herumzulaufen.


Neben der Entwicklung neuer Comic-Konzepte hat Akira Toriyama sich seit Anfang der 90er-Jahre verstärkt der Entwicklung von Designs für Computerspiele zugewandt und hier unter anderem die Adventure-Serie "Dragon Quest" für das SNES von Nintendo und die beiden "Tobal"-Spiele für die Play Station von Sony optisch maßgeblich beeinflusst.


Der trotz seines enormen kommerziellen Erfolgs stets sehr scheu gebliebene Zeichner, der das Ländliche dem hektischen Treiben in der Großstadt vorzieht, führt ein sehr zurückgezogenes und stark auf seine Arbeit konzentriertes Leben. Über seine Privatsphäre hält er sich recht bedeckt, doch weiß man immerhin, dass er sich in seiner Freizeit gerne seiner Familie, dem Modellbau, Videospielen und ausgedehnten Motorradtouren widmet.

Übrigens: Wie einst Alfred Hitchcock in seinen Filmen hat Toriyama es sich zu eigen gemacht, in seinen Serien immer wieder einmal durch Figuren aufzutreten, die ihn selbst repräsentieren. So kann man ihn in "Dr. Slump" als kleinen Aufziehroboter, Zigarette rauchenden Vogel oder maskierten Mann entdecken, während er in "Dragon Ball" zwei Auftritte als Roboter hat. (Einen davon übrigens gleich im ersten Band - viel Spaß beim Suchen!)


Momentan arbeitet Toriyama an seinem neuen Projekt "Sandland".



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